Ich stelle mich dir und meine Arbeit vor, aber anders, als du es gewohnt bist, denn auch ich bin anders. Klick auf das jeweilige Zitat, und du erfährst von mir, was dahintersteckt.
Klingt easy: Werde, wer du bist. Aber wer zur Hölle bin ich denn, wenn ich nicht ich bin?
Genau diese Frage hat mich dazu gebracht, alles aufzugeben, um sie zu beantworten. Wer bin ich? Dafür bin ich durch die Hölle gegangen und hab gleichzeitig den Himmel bekommen. Ich hab jede einzelne meiner Handlungen und Gedanken hinterfragt. Ich hab das gesamte System hinterfragt, unsere komplette Geschichte. Es gibt kein Thema, mit dem ich mich nicht beschäftigen musste, um zu verstehen, wer ich bin, und warum ich es vorher nicht sein durfte.
Ich hab die Traumata von Generationen verarbeitet, denn der Mist steckt in unseren Genen. Warum ist das eins der kompliziertesten Themen, mit denen sich die Menschheit beschäftigt? Weil es ein riesiges Puzzle ist, das erst zusammengesetzt werden will, damit du verstehst, warum du das Resultat bist, und nicht du selbst. In meinem Buch „Depression, Burnout oder the Dark Night of the Soul“ beschreibe ich genau diesen Prozess: wie die Fragen bei mir aufkamen und Antworten forderten, wie ich diese Antworten gefunden hab, und wie es mich und mein ganzes Leben verändert hat.
Die alte Yvonne musste sterben, damit die eigentliche Yvonne jetzt leben kann. Ohne Masken. Einfach nur Yvonne, mit allem, was zu ihr gehört. Auch die Ecken und Kanten.
Ich glaub nicht an Zufall. Ich glaub an einen Plan, den jeder von uns schon in sich trägt, lange bevor irgendwer anders uns sagt, wer wir sein sollen.
Leseprobe aus dem Buch
Das hier ist meine Lizenz, um eine große Klappe zu haben und so zu schreiben, wie es mir gefällt. Ich habe keinen Doktortitel, keinen Master, keinen Bachelor und auch sonst keinen Zettel, der das hier offiziell beglaubigt.
Aber genau das ist mein größter Vorteil. Versteh mich nicht falsch: Es geht mir hier überhaupt nicht darum, Menschen mit akademischen Titeln pauschal zu diffamieren oder anzugreifen. Ganz im Gegenteil. Ich bin sogar so naiv und gutgläubig zu behaupten, dass die allermeisten, die sich für ein Medizin- oder Psychologiestudium entscheiden, eine tiefe, ehrliche und intrinsische Motivation haben. Sie wollen den Menschen wirklich helfen.
Und auch deshalb schreibe ich das hier. Ich möchte genau diese Menschen dazu aufrufen, ihr eigenes, hart erarbeitetes Wissen mal aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten. Ich will den Menschen hinter dem Titel erreichen, nicht den funktionierenden Fachmann.
Unser gesamtes System ist regelrecht darauf ausgelegt, dass auch die Experten niemals das große Ganze begreifen dürfen. Da gibt es den Allgemeinmediziner, der vielleicht noch einen groben Überblick über den Menschen hat. Aber sobald es in die Tiefe geht, wird das Wissen extrem zersplittert. Wir haben den Neurologen, den Dermatologen, den Kardiologen, den Endokrinologen, den Gastroenterologen, den Orthopäden, den Onkologen, und so weiter. Jeder gräbt sich exklusiv in sein eigenes, isoliertes Puzzleteil ein, verliert dabei aber zwangsläufig das fertige Bild aus den Augen.
Während andere jahrelang in muffigen Hörsälen isolierte Theorie gekaut haben, habe ich die Praxis gefressen, und zwar bis zur letzten Faser. Wir brauchen diese ganzen Titel nicht. Wir sind von Natur aus zu so viel mehr fähig, als uns die Experten weismachen wollen. Wir wurden nur darauf trainiert, unsere wahre Kraft zu vergessen.
Wenn du mich heute fragst, wie mein Leben aussieht, ist die Antwort einfach: Ich sage, was ich denke. Ich lebe, was ich fühle. Ich habe verstanden, dass dieser Körper, dieser Avatar, keine Wahl hat. Ich kann und werde mich für niemanden mehr verstellen. Es gibt für mich absolut kein einziges Argument mehr, warum ich das tun sollte. Ich habe mich innerhalb weniger Monate durch eine Themenauswahl gewühlt, wofür andere fünf Leben brauchen. Und zwar so lange, bis ich es meinem fünfjährigen Ich erklären konnte.
Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass dir das Außen absolut gar nichts geben kann. Nichts. Wenn du dir die Erlaubnis, einfach zu sein, nicht vorher selbst geben kannst, wenn du im Außen immer noch nach Applaus, Bestätigung oder Likes suchst, dann bist du noch nicht angekommen. Genau deshalb habe ich am Anfang des Buches gesagt, dass ich hier eine große Fresse haben darf. Es interessiert mich schlichtweg nicht, ob du mich feierst. Ich suche keine Anerkennung, keine Bestätigung und keinen Applaus. Und ich bin nicht bescheuert, ich weiß, dass mich nicht nur Applaus erwartet. Ich weiß, wo ich herkomme. Ich sehe, was ich sehe, und ich weiß, dass ich verdammt gute Argumente habe.
Mir geht es nicht darum, zu missionieren und die ganze Welt zu überzeugen. Mir geht es darum, denen, die Fragen haben, die spüren, dass etwas nicht stimmt, denen, die etwas verändern wollen, eine Perspektive zu bieten, die sie vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatten. Ich bin hier, um mein Leben zu leben, ohne Kompromisse und ohne mich weiter klein zu machen.
Verstehen kann ich nur rückwärts. Deshalb hab ich die letzten anderthalb Jahre damit verbracht, mein Leben genau so aufzuarbeiten: rückblickend, bis ins kleinste Detail. Wir glauben an Zufälle, an Glück oder Pech, oder einfach an Schicksal. Ich sage: Nein. Es ist die Konsequenz unseres Handelns. Nichts davon war Zufall oder Pech. Auch die Menschen, die mich umgeben haben, waren keiner. Sie zeigen uns unsere eigenen Muster, ob wir wollen oder nicht. Jeder Mensch in deinem Umfeld spiegelt dir etwas, das du in dir selbst noch nicht gesehen hast.
Die Familie, in der ich aufgewachsen bin? War mein Bootcamp, um die dunkle Seite zu leben, damit ich daraus meine wahre Stärke erkenne. Du kannst dich nicht über das Licht freuen, wenn es nie dunkel war.
Unser Leben ist voller Erkenntnisse, die wir aus unserer Vergangenheit ziehen können. Gelebt werden muss es im Jetzt.
Ich muss dem lieben Einstein da ein bisschen widersprechen. Der Mensch ist nicht unendlich dumm, man kann ihn nur unendlich konditionieren, damit er sich unfassbar dumm verhält. Du kannst deine Masken nur verstehen, wenn du verstehst, warum du sie aufgesetzt hast. Warum ein System dafür sorgt, dass du brav nach dem Glauben und den Befehlen anderer lebst und dabei dich und dein Leben vernachlässigst.
Genau das ist übrigens die erste Phase von diesem ganzen Prozess, in dem die meisten Menschen gerade stecken, egal wie man's nennen will: Identitätskrise, Ego-Tod, Dark Night of the Soul, Burnout, scheißegal, welchen Begriff du dafür benutzt. Phase eins ist immer dieselbe: Du erkennst die Täuschung. Du erkennst deine eigene Konditionierung. Du fängst an zu verstehen. Das ist keine Katastrophe, das ist der Anfang einer positiven Krise.
Meine Buchserie befasst sich mit genau diesen Themen: unseren Konditionierungen, und wer davon profitiert. Willkommen im Irrenhaus, der Titel sagt schon alles. Ich hab mir den Spaß gegönnt und unser Verhalten mal aus einer Alienperspektive beschrieben. Was müssen andere Wesen von uns denken, wenn sie das sehen? Humor hilft, den Wahnsinn zu ertragen.
Danke Matrix ist der nächste Teil. Da bin ich in die Perspektive des Universums geschlüpft und hab mich bei meinem Mitspieler, oder Gegner, für all seine grandiosen Schachzüge über die Jahrhunderte bedankt. So viel Genialität muss man einfach anerkennen.
Ein System, das wir immer nur aus der falschen Perspektive betrachten. Wir hoffen, es wurde erschaffen, um uns etwas Gutes zu tun, aber das ist ein Irrglaube, einer von vielen. Und all diese Irrglauben sorgen dafür, dass wir uns anpassen und unterordnen. Ich will dir eine andere Perspektive zeigen.
Auch ich hab 44 Jahre meines Lebens voll konditioniert gelebt, brav alles befolgt und geglaubt, und das hat mich zu einer anderen Person gemacht. Heute hab ich alles hinterfragt und entzieh mich dem Bullshit. Nichts davon war wirklich ich. Dafür hatte ich eine Menge Masken.
Leseprobe aus dem Buch
Liebe Matrix, ein weiteres Mal sind wir am Ziel angekommen. Ich wollte wissen, wie weit du uns von uns selbst entfernen kannst, und du hast wieder mal dein Bestes gegeben. Meine Güte, war das ein Battle über Jahrtausende mit grandiosen Schachzügen deinerseits. Du hast alles gegeben und es geschafft, dass wir uns zu 100 Prozent von unserem Ursprung entfernt haben. Mehr geht nicht.
Hey, ich meine, wir leben mit dir seit unserem Auftritt auf diesem Planeten, und trotzdem kennen die meisten dich nicht einmal. Sie leben mit dir, befolgen deine Regeln und haben ihr ganzes Sein nach deinem Willen ausgerichtet und noch nie deinen Namen gehört. Manche opfern sogar ihr Leben, um dich zu bekämpfen. Du hast für jeden das exakt passende Mittel gefunden, und dafür möchte ich dir danken.
Und genau deshalb schreibe ich dieses Buch. Nicht, um dich zu stürzen. Nicht, um gegen dich zu wettern. Wer gegen dich kämpft, füttert dich nur mit noch mehr Aufmerksamkeit. Nein, ich schreibe das hier, um deine Moves offenzulegen. Um die Brillanz deiner Täuschung so hell zu beleuchten, dass man gar nicht anders kann, als den Hut zu ziehen und dann den Stecker zu ziehen.
Dieses Buch entsteht genau jetzt, weil die Zeit der unbewussten Statistenrollen vorbei ist. Die Matrix hat das Level Perfektion erreicht. Es gibt keine Steigerung mehr in der Trennung, im Mangel oder in der Angst. Wenn ein System seinen Zenit erreicht hat, folgt unweigerlich das Ende.
Also lass uns deinen Erfolg endlich feiern und nicht bekämpfen. Du hast es dir verdient, Schwester.
Was für ein Schachzug, du geile Sau. Die Zeit. Dein allererster Move. Dein Fundament. Deine Ur-Illusion. Deine absolute Masterclass. Du hast einfach einen Maßstab eingeführt und wir haben ihn geglaubt. Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen und Jahre sind nur erfundene Begriffe, denen wir alle blind folgen. Es gibt einen Sonnenaufgang, einen Sonnenuntergang, hell und dunkel. Es ist immer Jetzt, aber niemand von uns lebt im Jetzt.
Alles wurde zählbar, planbar, getaktet und damit kontrollierbar. Du hast ein unsichtbares Lineal erschaffen, durch das du die gesamte Realität in Takte zerlegt hast. Vergangenheit und Zukunft beherrschen uns, aber niemals das Jetzt, weil du es uns ausgeredet hast.
Du hast den Takt vorgegeben und wir haben dazu getanzt. Wir haben Kalender gebaut, Uhren getragen, To-do-Listen geschrieben und Deadlines akzeptiert. Selbst unsere Geburt und unser Tod mussten planbar sein. Und dann der Oberhammer: Du hast es geschafft, dass wir uns gegenseitig danach bewerten, wie produktiv wir unsere Zeit nutzen. Wie genial ist das bitte? Wir haben unsere Zeit verkauft, getauscht und geopfert. Und als wäre das nicht schon krank genug, hast du die größte Nummer überhaupt gebracht und uns den Satz eingepflanzt: Ich habe keine Zeit.
Kein Mensch von uns spürt sich mehr, wenn er auf die Uhr schaut. Niemand fragt mehr, ob er das wirklich will, sondern nur noch, wie lange es dauert.
Du hast nicht mit Gewalt gearbeitet, sondern uns mit Bedeutung geködert. Zeit ist Geld, Zeit heilt alle Wunden, Zeit ist ein Geschenk, man müsse sich Zeit nehmen. Und wir haben brav angenommen. Die Regeln, die Glaubenssätze und das Hamsterrad. Was für ein Brett.
Du hast mich überlistet, und ich verneige mich. Diesen ersten Punkt hast du geholt, aber das Spiel ist noch nicht vorbei. Mit Liebe, mit Schmerz und mit Respekt. Erster Punkt: Matrix.
Ich hab mit vielem gerechnet, als ich mich mit all diesen Themen auseinandergesetzt hab, und vor allem mit mir selbst. Aber die Art von Ausgrenzung, die ich dabei kennenlernen durfte, damit hab ich am wenigsten gerechnet. Sie war extrem. Und die Ersten, die mich ausgegrenzt haben, waren ausgerechnet die, von denen wir alle glauben, dass wir am meisten halten sollten: die eigene Familie, das eigene Umfeld.
Deshalb kann ich heute ganz klar sagen: Das sind nicht die Menschen, die dich auf deinem Weg weiterbringen oder unterstützen. Es sind die, die dich als Erstes wieder zurückziehen wollen und sagen: Setz dir bitte wieder die Maske auf, du hast sie doch immer so schön brav für uns getragen, und es wäre jetzt unfassbar unangenehm für uns, wenn du das nicht mehr tust. Und wenn du dann nicht mehr bereit bist, die Maske aufzusetzen, so wie ich, wirst du einfach zum Problem erklärt.
Ich sprach darüber, wie schädlich unsere Erziehung ist, und dass wir das mal dringend überdenken sollten. Und zack, war ich der Feind. Nicht die Erziehung, nicht unser Verhalten. Ich. Weil ich es angesprochen hatte. Es ist ein Muster, das ich immer wieder gesehen hab: Wir stoßen die aus, die etwas ansprechen, und schützen die, die es tun.
Im ganzen Prozess, in dem ich mich mit dem Thema Cancel Culture beschäftigt hab, ist mir klar geworden: Das ist ein Muster, das sich durch die ganze Geschichte zieht, genauso wie bei der Erziehung. Erziehung ist im Kern nur darauf ausgelegt, Masken aufzusetzen. Und sprichst du das aus, wirst du komischerweise zum Arschloch, während die Leute, die dafür sorgen, dass wir diese Masken tragen, verteidigt werden. Es war schon immer so: Wir verteidigen lieber die Illusion, als uns der Enttäuschung der Illusion zu stellen.
Auch dazu wird's in nächster Zeit ein Buch geben: die Geschichte der Cancel Culture. Erschreckend und spannend zugleich, zu sehen, wer im Lauf der Geschichte für die Wahrheit bezahlen musste, und wie grausam wir mit ihnen umgegangen sind, oder es immer noch tun, nur eben anders.
Leseprobe zum Thema Erziehung
Dies ist der absolute Anti-Erziehungs-Ratgeber. Dich erwartet hier eine Perspektive, aus der du das gesamte Thema Erziehung höchstwahrscheinlich noch nie betrachtet hast. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob du selbst ein Elternteil bist oder nicht. Welchen Erziehungsstil deine Eltern auch immer verwendet haben, sie hatten einen. Es macht auch absolut keinen Unterschied, ob du in Armut, in der Mittelschicht oder in purem Reichtum aufgewachsen bist.
Warum löst allein das Thema Erziehung fast überall sofort eine so riesige Gegenwehr aus? Warum gehen wir sofort in die Verteidigungshaltung, suchen nach Ausreden oder Rechtfertigungen? Genau deswegen. Weil wir alle davon betroffen sind. Weil wir alle tagtäglich mit den unsichtbaren Konsequenzen unserer eigenen Kindheit leben müssen.
Wir tun das alles nicht mit Absicht. Niemand von uns steht morgens auf, sieht sein Kind an und denkt sich: Wie kann ich dich heute am besten quälen oder deinen Willen brechen? Und genau deshalb schreibe ich dieses Buch. Weil der gute Wille allein nicht reicht.
Es geht hier nicht darum, dich zu verurteilen oder dir einzureden, du seist ein schlechter Mensch. Es geht darum, aufzuzeigen, warum wir tun, was wir tun, und was das aus der Perspektive des Kindes eigentlich bedeutet. Dafür gibt es nur eine einzige Voraussetzung: Du musst dein eigenes Ego für die nächsten Seiten aus dem Spiel nehmen.
Schauen wir uns an, was passiert, wenn wir den guten Glauben ablegen und der harten Realität ins Gesicht sehen. Was ist das messbare Resultat unseres Systems?
Zehntausende Kinder und Jugendliche landen jedes Jahr wegen akuter psychischer Krisen stationär in psychiatrischen Kliniken. Fast jedes fünfte Kind zeigt deutliche psychische Auffälligkeiten. Über 5 Prozent der Kinder haben eine offizielle ADHS-Diagnose. Acht- oder neunjährige Mädchen hungern sich in die Magersucht, weil ihr Körper das Einzige ist, worüber sie noch Kontrolle haben. Jedes vierte Kind ist übergewichtig. Schlafstörungen, chronische Schmerzen und Panikattacken, Symptome, die früher ausgebrannten Managern vorbehalten waren, sind heute Alltag in den Kinderzimmern.
Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Nur die Kinder, die so laut geschrien haben, dass es überhaupt jemand bemerkt hat. Was ist mit der massiven Dunkelziffer? Mit den Kindern, die leise leiden, den Schmerz herunterschlucken und brav funktionieren?
All diese Diagnosen sind keine Krankheiten der Kinder. Es sind die logischen Konsequenzen unseres Handelns. Und nur weil ein Mensch volljährig wird, lösen sich diese Konsequenzen nicht in Luft auf. Fast ein Drittel der Erwachsenen leidet jedes Jahr an einer psychischen Erkrankung, allein in Deutschland fast 18 Millionen Menschen. Wir sind diese Erwachsenen. Wir sind die Kinder von damals. Die Konsequenzen verschwinden nicht, wir tragen sie einfach weiter mit uns herum.
Das bin ich: nicht labern, sondern machen.
Während andere noch philosophieren, was alles schiefgehen könnte und warum man es lieber lassen sollte, hab ich einfach gemacht. Wie soll ich etwas verstehen, wenn ich's nicht selbst probiert hab? Ich hab mich in Jobs und Unternehmen eingearbeitet, obwohl ich jedes Mal komplette Quereinsteigerin war. Hab Großküchen geplant und verkauft, obwohl ich weder aus dem Vertrieb noch aus der Gastro kam. Hab Personal und Software in Krankenhäusern geschult, obwohl ich vorher Großküchen geplant und verkauft hab und von Medizin keine Ahnung hatte.
Ich hab mir ein altes Mobilheim gekauft und es in Eigenregie umgebaut. Was ich alleine konnte, hab ich selbst gemacht, innerhalb von drei Monaten, inklusive Vollzeitjob und Auszug aus der alten Wohnung. Alle haben gesagt: Yvonne, das schaffst du nicht. Ich hab sie ignoriert und gemacht. Und natürlich hab ich's geschafft.
Als mich nach dem Umbau die Identitätskrise erwischt hat, hab ich wieder gemacht: alles hinterfragt, das Haus wieder verkauft, meinen Job gekündigt und bin auf Weltreise gegangen, mit dem Ziel, mich selbst endlich zu finden, den Menschen, der unter all den Masken steckt. Was nützt es mir zu erkennen, wie toxisch mein Leben ist, und es dann trotzdem genauso weiterzuleben? Genau: nichts.
Mein Körper hat nie gelogen. 35 Kilo Übergewicht, weil ich alles in mich reingefressen hab, was ich nicht fühlen wollte. Rückenschmerzen, weil ich mich krummgemacht hab, um den Ballast anderer zu tragen. Verspannungskopfschmerzen und eine PMS, die kaum auszuhalten war: mein Körper wollte mir sagen, jetzt ist Ruhe dran. Ich hab trotzdem weitergemacht. Sogar meine Schilddrüse hat versucht, mich zu bremsen, mit einer Unterfunktion, damit ich langsamer werde in diesem Hamsterrad. Ich bin einfach schneller gelaufen.
Wir reden über Krankheit oft so, als wäre sie einfach über uns hergefallen: Pech gehabt, falsche Gene, falsches Wetter. Ich glaub das nicht mehr. Sodbrennen ist selten eine kaputte Verdauung, sondern oft das, was du seit Jahren runterschluckst, ohne es auszusprechen. Verspannungen im Nacken sind selten eine schlechte Matratze, sondern zu viel, was du ganz allein stemmst, weil du dachtest, du müsstest es allein stemmen. Migräne, die ausgerechnet dann kommt, wenn endlich Ruhe wäre: dein Kopf, der sich weigert, noch eine Sekunde länger stillzuhalten, solange du selbst nicht stillhältst. Ein Reizdarm ist selten eine Unverträglichkeit, sondern oft ein Körper, der einfach nicht mehr verdauen kann, was du ihm emotional zumutest. Und ein Bandscheibenvorfall kommt selten aus dem Nichts, sondern nach Jahren, in denen du mehr getragen hast, als ein Rücken tragen sollte: im Job, in der Familie, für andere.
Nichts davon macht uns zu Opfern unserer Krankheit. Im Gegenteil: Unser Körper redet die ganze Zeit mit uns, nur eben nicht in Worten. Er flüstert zuerst, ein bisschen Müdigkeit, ein Ziehen im Rücken, ein Kloß im Hals. Hörst du lang genug nicht hin, wird aus dem Flüstern ein Schreien, weil er keine andere Wahl hat, als lauter zu werden. Irgendwie muss er dir ja zeigen, wo du zu weit gehst. Wir hören trotzdem selten zu, weil wir gelernt haben, Symptome wegzudrücken, statt sie zu verstehen: eine Tablette hier, ein Ignorieren da, weiterfunktionieren.
Seit ich aufgehört hab zu rennen, geht's mir körperlich blendend, 35 Kilo weg, ganz ohne Diät. Mein Körper hatte die ganze Zeit recht. Ich hab nur nicht zugehört.
Alles ist Frequenz. Das ist die eine Wahrheit, die übrig blieb, nachdem ich mich monatelang durch einen Berg an Lügen und Bullshit gewühlt hab. Jede Zelle in dir, jeder Gedanke, jedes Gefühl schwingt. Du bist keine Fleischklumpen-Maschine, die nur gefüttert und repariert werden muss. Du bist eine Hochleistungsantenne, die ununterbrochen sendet und empfängt.
Das Problem ist nicht, dass du nicht empfängst. Das Problem ist, auf welchem Sender du seit Jahrzehnten festhängst. Man hat dir nie die Bedienungsanleitung für deine eigene Antenne gegeben, im Gegenteil: Man hat dich von klein auf auf Störrauschen konditioniert. Angst, Stress, Konsum. Kein Wunder, dass du dich leer, ausgebrannt und einfach nur falsch fühlst.
Diesem Thema widme ich ein eigenes Buch: Schluss mit dem Bullshit: Warum alles Frequenz und dein Körper die Empfangsantenne ist. Es ist der Teil meiner Buchreihe, in dem sich für mich alle Puzzleteile endlich zu einem klaren Gesamtbild zusammengefügt haben.
Leseprobe aus dem Buch
Boah, wo fange ich da jetzt am besten an? Wie zum Teufel erkläre ich dir, dass du nicht mal im Ansatz dieser simple Fleischklumpen bist, für den du dich seit deiner Geburt hältst? Lass mich kurz überlegen. Ach, ich mache es einfach auf meine charmante Art und Weise und falle mit der Tür ins Haus.
Du bist in Wirklichkeit eine absolut sensible Hochleistungsantenne. Ein biomechanisches Meisterwerk, das ununterbrochen sendet und empfängt. Und wenn ich „ununterbrochen“ sage, dann meine ich das auch so. Jede einzelne Zelle in dir, jedes Organ, jeder noch so winzige Gedanke, alles schwingt, alles ist Frequenz. Du bist ein wandelnder, atmender Empfänger für ein gigantisches Netzwerk an Signalen.
Aber hier kommt der Punkt, den du jetzt wirklich verstehen musst: Eine Antenne entscheidet nicht, was sie empfängt. Sie hat keinen eigenen Willen, der sagt: „Och, heute hätte ich aber lieber gerne Jazz“, während um sie herum nur Heavy Metal in der Luft flirrt. Die Antenne schnappt sich einfach das, was da ist. Sie ist das Werkzeug, nicht der Sender.
Das Problem ist nur: Du läufst seit Jahrzehnten auf dem völlig falschen Sender. Stell dir vor, du hast dir eine sündhaft teure High-End-Satellitenanlage aufs Dach geschraubt. Das Ding könnte dir tausende kristallklare Kanäle aus der ganzen Welt liefern, aber du nutzt es ausschließlich, um dir 24/7 ein verrauschtes Schwarz-Weiß-Testbild reinzuziehen. Und anstatt mal an der Frequenz zu drehen, sitzt du davor, nickst brav und denkst dir: „Wow, richtig gutes Programm heute.“
Genau das machen wir mit unserem Körper. Wir glauben ernsthaft, wenn wir morgens aufstehen, arbeiten gehen, essen, schlafen und ab und zu eine Tablette einwerfen, wenn es irgendwo zwickt, hätten wir das Potenzial dieser Maschine voll ausgeschöpft. Was für ein gewaltiger Bullshit.
Aber weil man dir nie die Bedienungsanleitung für diese Antenne gegeben hat, und schlimmer noch: weil man dich von klein auf absichtlich auf pures Störrauschen konditioniert hat, wunderst du dich, warum du dich so oft leer, ausgebrannt oder einfach nur falsch fühlst. Kein Wunder! Du versuchst, ein hochkomplexes Signal mit einer Antenne zu empfangen, die mit meterdickem Panzertape umwickelt und auf Frequenz „Angst, Stress und Konsum“ festgerostet ist.
Es ist an der Zeit, das Panzertape abzureißen.
Fangen wir mit dem absoluten Klassiker an. Was lernst du in der Schule im Biologieunterricht? Dein Herz ist ein starker Hohlmuskel. Eine mechanische Pumpe, die unermüdlich Blut durch deine Adern presst, damit deine Organe mit Sauerstoff versorgt werden.
Das ist einer der größten Irrtümer der Medizingeschichte. Dir das Herz nur als simple Blutpumpe zu verkaufen, ist eine gewaltige Untertreibung. Natürlich arbeitet es mechanisch als Pumpe, die massiven Blutdruck aufbaut, wer schon einmal eine verletzte Arterie gesehen hat, weiß das eindrucksvoll. Aber lass uns kurz logisch nachdenken: Dein Körper hat ein Blutgefäßsystem von rund 100.000 Kilometern Länge. Wenn dein Herz ausschließlich eine mechanische Pumpe wäre, die das dicke Blut durch dieses gigantische, winzige Röhrensystem pressen müsste, bräuchte es dafür einen Druck, der dir buchstäblich den Brustkorb sprengen würde.
Aber das ist nicht mal das Wichtigste. Erinnerst du dich an das EKG? Warum klebt der Arzt dir Sensoren auf die Brust, um zu sehen, ob dein Herz gesund ist? Weil dein Herz Strom erzeugt. Es ist der mächtigste elektromagnetische Generator in deinem gesamten Körper.
Und jetzt schauen wir uns die nackten Zahlen an: Das elektrische Feld deines Herzens ist etwa 60-mal stärker als das deines Gehirns. Sein Magnetfeld ist sogar bis zu 5.000-mal stärker als das, was dein Kopf da oben produziert. Das ist keine esoterische Aura, die man sich herbeifantasiert. Das ist ein messbares physikalisches Magnetfeld, das deinen Körper wie ein riesiger Donut umgibt und das man mit den richtigen Geräten noch Meter von deinem physischen Körper entfernt im Raum messen kann.
Dein Herz ist nicht primär dazu da, als dummer Motor Flüssigkeit durch dich durchzupumpen. Es pumpt ununterbrochen Frequenzen in jede einzelne Zelle deines Körpers und weit darüber hinaus. Und hier schließt sich der Kreis: Die Frequenz, auf der diese gigantische Antenne in deiner Brust sendet und empfängt, wird durch das bestimmt, was du fühlst. Gefühle sind keine Wolken, die durch deinen Kopf ziehen. Gefühle sind messbare, knallharte Schwingungen.
Wenn du Angst hast, im Dauerstress bist oder frustriert durchs Leben rennst, weil du eben jahrzehntelang auf genau diese Dinge konditioniert wurdest, dann zerschießt das regelrecht den Rhythmus deines Herz-Magnetfeldes. Deine Zellen kriegen Panik, dein System fährt in den Überlebensmodus, deine Antenne blockiert.
Du bist nicht kaputt. Du bist auch nicht krank im klassischen Sinne. Du läufst einfach nur seit Jahren mit dem stärksten Sender, den du hast, auf einer absoluten Stör-Frequenz. Und du wunderst dich, warum dir irgendwann die Sicherungen durchbrennen?
Genau so sehe ich Menschen. Das klare Sehen ist meine Superpower. Ich sehe die komplette Statue, mit allem, was dazugehört, noch bevor der erste Schlag gesetzt ist.
Und ich nutze dafür das richtige Werkzeug. Ich bin überzeugt, dass du genau wie ich einen Bauplan dabei hast, von Geburt an. Den kann ich lesen, genauso wie ich es mit meinem eigenen gemacht habe.
Damit du siehst, dass das kein spirituelles Gerede ist: Hier ist mein eigener Bauplan, so ausführlich wie möglich. Du wirst merken, wie viel darin schon über einen Menschen steckt.
Sonne im Widder, im 10. Haus der Karriere: die Pionierin, die nicht wartet, bis andere den Weg vorgeben, sondern ihn selbst baut. Genau das mache ich gerade. Niemand hat mir eine Anleitung für diese Seite, für die Bücher, für die KI gegeben. Ich bau den Weg, während ich ihn gehe, so wie ich's schon immer gemacht hab.
Aszendent Krebs, mein eingebauter Bullshit-Radar: Ich handle aus dem Fühlen, nicht aus dem Kopf. Als alle gesagt haben, das Mobilheim schaffst du nicht, hab ich nicht nachgerechnet, ich hab gefühlt, dass es geht, und gemacht. Genauso hab ich gefühlt, wann mein altes Leben komplett falsch war, lange bevor der Kopf das zugeben wollte.
Mond im Steinbock, das Malocher-Gen: die Ausdauer, die früher fürs Funktionieren draufging, in Jobs, die nicht meine waren, in einem Leben, das nicht meins war, gehört heute meinen eigenen Visionen. Dieselbe Kraft, mit der ich 44 Jahre lang durchgehalten hab, obwohl's mich krank gemacht hat, treibt heute meine Bücher, meine Seite, mein Unternehmen.
Mondknoten im Löwen: raus aus dem Hintergrund, rein in die Selbstverwirklichung. Ich hab jahrelang mich selbst kleingemacht, damit ich niemandem auffalle. Heute schreib ich Bücher unter meinem eigenen Namen, baue eine Homepage, die alles zeigt, wer ich bin, keine Ecke versteckt.
Dazu meine Numerologie: Lebenswegzahl 3, die Ausdruckskraft, mit der ich unbequeme Wahrheiten in die Welt trage, genau das, was diese ganze Seite hier ist. Seelenmotivation 8, die Eigenmacht, die mich nie den Traum von irgendwem anderes leben lässt, deshalb hab ich gekündigt, verkauft, alles hingeschmissen, sooft es nötig war. Ausdruckszahl 7, die System-Analytikerin, die hinter jede Fassade schaut, genau das Werkzeug, mit dem ich heute anderen Menschen ihren eigenen Bauplan lesen helfe.
Ich zeig dir das alles so offen, weil ich nicht an Masken glaube. Und weil du deinen eigenen Bauplan auch schon dabei hast, du musst ihn nur lesen lernen. Genau das mache ich mit dir.
Kennst du den Spruch? Vermutlich schon, er gehört zu den bekanntesten Sätzen der Philosophiegeschichte. Was die wenigsten wissen: Er ist über 2300 Jahre alt. Korinth, 336 vor Christus. Alexander ist gerade König von Makedonien geworden und steht kurz davor, mit seinem Heer aufzubrechen, um die Welt zu erobern. Jeder, der in Griechenland Rang und Namen hat, Politiker, Feldherren, Philosophen, reist nach Korinth, um ihm zu huldigen. Nur einer kommt nicht: Diogenes.
Der ist zu diesem Zeitpunkt längst eine lebende Legende, eine der bekanntesten und bissigsten Figuren der ganzen Philosophiegeschichte. Diogenes von Sinope besitzt fast nichts, ein Fass als Unterkunft, dazu einen Umhang und einen Stab, mehr nicht. Schon Jahre davor zieht er tagsüber mit einer brennenden Laterne über den belebten Marktplatz von Athen. Fragt ihn jemand, was das solle, kommt nur ein Satz zurück: Ich suche einen Menschen. Gemeint sind keine Körper, davon läuft die Stadt voll. Gemeint ist ein Mensch ohne Maske, echt, nicht nur die Rolle, die ihm Gesellschaft oder Konditionierung übergestülpt hat. Meistens findet er nur Schatten, gefangen im eigenen Programm.
Genau deshalb pilgert Diogenes auch nicht zu Alexander. Er liegt einfach weiter in der Sonne. Und ausgerechnet das macht Alexander neugierig: der eine Mann, der sich von ihm nicht beeindrucken lässt. Also geht er selbst zu ihm hin, mit seinem ganzen Gefolge im Schlepptau, und fragt, ob er ihm einen Wunsch erfüllen könne. Diogenes blinzelt kurz hoch und sagt genau diesen einen Satz. Mehr nicht. Der mächtigste Mann der damaligen Welt bietet ihm alles an, und der einzige Wunsch ist: Geh mir aus der Sonne. Er beweist damit: Macht, Ruhm und Titel sind wertlos, wenn du deine eigene innere Freiheit schon gefunden hast. Sein Gefolge will ihn dafür auslachen, aber Alexander hält sie zurück, so beeindruckt von dieser kompromisslosen Freiheit, dass er später zu seinen Begleitern sagt: 'Wahrlich, wäre ich nicht Alexander, ich wollte Diogenes sein.'
Genau darum geht es in meiner Arbeit: dich ohne Titel und ohne Masken zu sehen. Mir ist egal, wer du auf dem Papier bist. Mich interessiert dein Ich ohne Maske. Ich weiß, dass Besitz nicht glücklich macht, denn er besitzt uns, nicht wir ihn. Ich lass mich nur ungern von irgendetwas oder irgendjemandem besitzen, weil ich meine Freiheit liebe und das einfache Leben.
Oscar Wilde hat das mit einem Satz auf den Punkt gebracht: Sei du selbst, alle anderen sind bereits vergeben. Wir schielen ständig nach außen, wollen erfolgreicher sein, schöner, lauter, wie der nächste Influencer, dessen Leben perfekt inszeniert aussieht. Also kaufen wir das nächste Programm von irgendwem, das uns verspricht, endlich jemand anderes zu werden. Dabei ist die Aussage ganz einfach: Du kannst niemand anderes sein, weil du du selbst bist. Jemand anderes zu sein ergibt schlicht keinen Sinn.
Galileo Galilei hat das mal so gesagt: Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Genau das ist meine Spiegelarbeit. Ich geb dir keine Vorlage, kein Formular, keinen Plan. Ich les deinen Bauplan, ich hör zu, und dann helf ich dir, das zu finden, was du selbst schon weißt, aber noch nicht siehst. Echte Erkenntnis steht in keinem fremden Lehrbuch. Sie steckt in dir. Konkret läuft das so: Ich ruf mir deinen Bauplan auf. Keine Vorlage, kein Human-Design-Chart zum Ausfüllen, ich les ihn einfach, das gibt mir oft schon das meiste von dem, was ich wissen muss, bevor wir überhaupt das erste Wort gewechselt haben. Und dann reden wir. Ich hör zu, ich werte nicht, ich urteile nicht. Am Ende geb ich dir einen Vorschlag, entscheiden musst du selbst. Eigenverantwortung ist der Kern von allem, was ich mache. Kein Script, kein Plan, kein Formular. Nur du, echt.
Ich sehe meine Aufgabe so: Ich kann dir nur helfen, deinen eigenen Weg zu gehen. Ich kann dir meine Erfahrungen geben, dir zeigen, wie ich dich sehe, und dir eine andere Perspektive vermitteln. Aber alles andere musst du alleine tun.
Ich hab kein Interesse daran, dich ewig als Kundin zu behalten und mit dir ein endloses Projekt zu starten. Ganz im Gegenteil: Mein Interesse ist darauf ausgelegt, dir so zu helfen, dass du dir irgendwann selbst helfen kannst.
Willst du schnell gehen: Das ist meine Einzelarbeit, die klassische Spiegelarbeit. Ich schau mir deinen Bauplan an, hör dir zu, und dann spiegel ich dir zurück, was ich sehe: direkt, ohne Umwege, ohne Rücksicht auf falsche Höflichkeit. Ich sag dir, was ich sehe, nicht das, was du hören willst. Genau das macht es schnell: Wir verschwenden keine Zeit mit Drumherumreden, keine zehn Sitzungen, bis wir überhaupt beim eigentlichen Thema ankommen. Wir gehen sofort dahin, wo's wehtut, weil genau da die Erkenntnis liegt. Das ist auch, was es anders macht als klassisches Coaching: Ich geb dir keine Methode, kein Framework, keine Hausaufgabenliste. Ich helf dir, dein eigenes Muster zu erkennen, und was du danach damit machst, entscheidest du allein. Das ist ein Tempo, das nicht jeder mitgehen kann, und ehrlich gesagt auch nicht jeder mitgehen will. Genau deshalb ist meine Zusammenarbeit nicht für jedermann: Wer noch drumherum reden will, ist bei mir falsch. Wer bereit ist, direkt hinzuschauen, geht mit mir den schnellsten Weg.
Willst du dagegen lieber gemeinsam mit anderen gehen: Deshalb gibt's neben der Einzelarbeit auch Gruppen-Spiegelarbeit. Die ist nicht einfach nur eine günstigere Variante der Einzelarbeit, sie ist ein eigenes Konzept mit eigenem Wert. Mein Ziel dabei ist immer eine Win-win-win-win-Situation: eine Situation, in der niemand verliert, sondern jeder profitiert, und zwar maximal.
Erstens: Ich kann mehrere Menschen gleichzeitig coachen, deshalb kann ich Gruppen-Spiegelarbeit günstiger anbieten als die Einzelarbeit.
Zweitens: Auch wenn jeder eine andere Geschichte hat, tragen wir alle dieselbe Konditionierung, nur in unterschiedlicher Ausprägung. Wenn ich also die Konditionierung von einer Person erkläre, nimmt jeder Teilnehmer davon etwas für sich mit.
Drittens: In der Gruppe baut sich die Hemmung ab, über sich selbst zu reden, und die Angst davor, was andere von einem denken. Denn die anderen haben dieselben oder ziemlich ähnliche Probleme. Dafür muss sich niemand schämen, im Gegenteil: Darüber kann man ganz offen sprechen.
Und viertens, das ist die vierte Win-Situation: Die Teilnehmer können sich untereinander vernetzen und sich auch außerhalb der Coaching-Sitzungen austauschen. Ich musste diesen ganzen Weg allein gehen. Ich hab niemanden gefunden, der sich mit mir austauschen oder mir einfach zuhören wollte. Genau deshalb ist es mir so wichtig, Menschen von Anfang an miteinander zu verbinden.
Es gibt aber noch eine dritte Art, mit mir zu arbeiten, und die hat nichts mit Spiegelarbeit zu tun. Manchmal willst du gar keine Spiegelung, keine Einschätzung, keine Meinung von mir hören. Du willst einfach nur reden, deinen Frust rauslassen, deinen Sondermüll loswerden, ohne dass jemand das bewertet oder kommentiert. Und das reicht oft schon aus: Allein das Aussprechen kann unfassbar befreiend sein. Was du aussprechen kannst, bist du meistens auch schon losgeworden.
Für diesen Raum nimmst du dir eine Stunde, in der du mich vollreden kannst mit allem, was dir gerade auf dem Herzen liegt. Du kriegst von mir dabei nichts zu hören außer Verständnis, keine Meinung, keine Bewertung, einfach nur den Raum. Dieser Service kostet extra, und genau das zeigt dir schon, wie ungewöhnlich er für mich ist: Normalerweise ist meine Meinung, meine Perspektive genau das, was ich dir gebe. Wenn du mir deinen Sondermüll überlässt, aber meine Meinung dazu gar nicht hören willst, muss ich einen anderen Weg finden, damit umzugehen, und der kostet mich mehr als das reine Zuhören.
Vielleicht fragst du dich, warum diese Seite so unfassbar viel über mich preisgibt, wo ich doch eigentlich gar keinen Bock hab, über mich selbst zu reden. Die Antwort ist einfach: genau deshalb. Ich hab mir jetzt einmal die Zeit genommen, das alles aufzuschreiben, damit das Thema für uns beide erledigt ist. Du musst mich nicht erst kennenlernen. Du musst nicht raten, wie ich denke oder wie ich ticke. Wenn wir zusammenarbeiten, geht's zu hundert Prozent um dich. In der Zeit, in der du meinen Raum nutzt, einen Raum, den dir sonst so niemand gibt, liegt der Fokus komplett auf deinen Themen. Du profitierst von meiner Erfahrung, aber wir verschwenden keine gemeinsame Zeit mit meinem Lebenslauf.
Was springt für dich dabei raus? Ganz einfach: Wenn du willst, kannst du dich in kürzester Zeit extrem weiterentwickeln. Ich bin niemand, der mit dem Vorschlaghammer auf dich einprügelt, aber ich bin Fan vom Pflaster-Prinzip: einmal kurz und direkt abreißen. Ja, das tut im ersten Moment weh, aber danach ist das Thema erledigt und die Wunde kann heilen. Wer bereit ist hinzuschauen, spart sich bei mir monatelanges Drumherumreden.
Bei mir gibt's kein Schema F und keine komplizierte Terminvergabe. Das Leben richtet sich nicht nach dem Kalender. Es gibt Momente, da brauchst du einfach deine Ruhe, wie fatal wäre es, wenn genau dann unser fester Termin wäre? Und dann gibt's die Momente, da brennt die Hütte und du musst reden. Es bringt dir nichts, wenn ich dich dann auf nächste Woche Dienstag vertröste. Deshalb gibt's bei mir maximale Flexibilität. Wenn's brennt, reicht ein: Yvonne, ich brauch dich jetzt. Und wenn du der Typ bist, der jeden Samstagmorgen um neun die absolute Ruhe für sich braucht, dann machen wir das zu unserer Zeit. Ich nehm nicht unendlich viele Menschen an, ich nenn euch ohnehin ungern Kunden, weil ich genau diese Flexibilität und Energie für jeden Einzelnen gewährleisten will.
Albert Einstein hat mal sinngemäß gesagt: Wenn du es einem Sechsjährigen nicht erklären kannst, hast du es nicht verstanden. Genau das ist auch mein Motto, deshalb hab ich meine Bücher geschrieben. Ich versteh meine Aufgabe so: Dinge so erklären, dass sie jeder versteht. Wenn ich das nicht kann, dann hab ich's selbst nicht verstanden, und dann halt ich lieber die Klappe, statt so zu tun, als wüsste ich Bescheid. Um das zu beweisen, kommt demnächst ein eigenes Buch raus, in dem ich genau das mache: einem Sechsjährigen die Welt erklären.
Bei mir gibt's kein starres Korsett, sondern ein Miteinander, das zu deinem Leben passen muss. Das erwartet dich bei mir:
Mein Anspruch ist simpel: Ich will, dass du gestaltest, statt nur zu verwalten. Und ich bin diejenige, die dir dabei den Rücken freihält.
Kein Formular. Kein Business-Blabla. Nur du, echt — und wo du gerade stehst.
Spiegelarbeit anfragen alenya.world@proton.me